Das Prinzip der Carix-Anlage

Beim Carix-Verfahren werden unerwünschte Inhaltsstoffe aus dem Trinkwasser entfernt. Dies können im Wasser gelöste geladene Teilchen(Ionen) wie z.B. der Härtebildner Kalzium oder Nitrat und Sulfat sein,deren maximale Konzentration im Wasser über Grenzwerte festgelegtist.
Dieser Austausch findet an Kunststoffkügelchen mit einem Durchmesser von etwa 1 mm - den Austauschharzen - statt.
Beim Ionenaustauschdes Carix-Verfahrens wird also gelöstes Salz in ausgasbares Kohlendioxidumgewandelt.
Da an diesen Austauscherharzen nur eine begrenzteAnzahl von Plätzen (Kapazität) für einen Ionenaustausch zur Verfügungstehen, ist das Harz nach gewisser Zeit vollbeladen. Die festgehaltenenIonen müssen nun wieder entfernt werden, damit ein weiterer Austauscherfolgen kann.
Dies geschieht durch die Regeneration. Dabei wird Wasserunter Druck mit Kohlendioxid-Gas gesättigt. Diese Lösung verdrängt dieaufgenommenen Ionen Kalzium, Nitrat und Sulfat vom Austauscherund macht ihn wieder aufnahmefähig.

Die Beladung und Regeneration lassen sich formal wie folgt darstellen:



© WDDO Web-Design www.wddo.de